Die schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands
Ob für einen Tagesausflug oder in Verbindung mit einem Kurztrip. Hier stelle ich euch einige der schönsten und außergewöhnlichsten Weihnachtsmärkte Deutschlands vor.
Inhaltsverzeichnis:
Süden
Romantischer Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht (Baden Würtemberg)
Wo ist der Markt? Direkt unter dem 40 Meter hohen, steinernen Eisenbahn-Viadukt der Höllentalbahn in der Ravennaschlucht. Der Ort liegt zwischen Breitnau und Hinterzarten im Hochschwarzwald. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Findet jährlich an allen vier Adventswochenenden statt (jeweils Freitag bis Sonntag). Meist: Freitag 15:00–21:00 Uhr, Samstag 14:00–21:00 Uhr, Sonntag 14:00–20:00 Uhr. Wichtig: Tickets (oft zeitgebunden) müssen online im Voraus gekauft werden. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die spektakuläre Natur-Kulisse. Der Markt ist eingebettet in die tiefe, bewaldete Schlucht. Das beleuchtete Viadukt und die oft verschneite Umgebung sorgen für eine märchenhafte und fast mystische Atmosphäre. Was gibt es nur dort? Regionales Kunsthandwerk aus dem Schwarzwald (Holzschnitzereien, Glaskunst) und lokale Spezialitäten wie Schwarzwälder Kirschwasser und Schinken in dieser unvergleichlichen Umgebung. Wann am besten besuchen? Am besten am frühen Freitagabend. Samstags ist der Andrang am größten. Durch die Ticket-Zeitfenster wird der Besucherstrom aber gut verteilt und machen den Besuch angenehm. Die Abendstunden sind für die Beleuchtung ideal. Was kann man in der Gegend noch sehen? Freiburg im Breisgau (historische Altstadt, Bächle), Titisee oder Schluchsee (Winterwanderungen), Hinterzarten/Breitnau (Winter-Wellness und regionale Küche)….
Christkindlmarkt auf der Fraueninsel (Bayern)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? Auf der Fraueninsel im Chiemsee (Bayern), erreichbar per Schiff von Prien/Stock und Gstadt aus. Die gesamte Insel ist der Markt. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus): Findet jährlich nur an den ersten beiden Adventswochenenden statt (jeweils Donnerstag bis Sonntag). Meist: 15:00–20:00 Uhr, Freitag bis Sonntag 12:00–20:00 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die Insel-Atmosphäre.Die Lichter am Wasser. Der Markt ist autofrei, die Anreise erfolgt per beleuchtetem Schiff (Schifffahrt inklusive). Die Atmosphäre ist sehr besinnlich und ruhig. Was gibt es nur dort? Hochwertiges Kunsthandwerk aus der Region Chiemsee-Alpenland, darunter Holzarbeiten, Keramik und die berühmten Chiemseer Marzipanpralinen. Oftmals viele kleine Unikate von über 90 Ausstellern. Wann am besten besuchen? Donnerstag oder Freitag (Nachmittag/früher Abend), da die Wochenenden sehr voll sind. Besuche den Markt, wenn es dunkel wird, um die beleuchtete Inselkulisse voll zu genießen. Was kann man in der Gegend noch sehen? Herrenchiemsee (Schloss von König Ludwig II.), die Herreninsel (Museum), Prien am Chiemsee (Chiemgau-Therme), Winterwanderungen rund um den See….
Mittelalter- & Weihnachtsmarkt Esslingen (Baden-Württemberg)
Wo ist der Weihnachtsmarkt ? In der historischen Altstadt von Esslingen am Neckar (bei Stuttgart). Er erstreckt sich über den Marktplatz und angrenzende Gassen. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus): Findet jährlich ab dem Dienstag vor dem ersten Advent bis zum 22. Dezember statt (täglich). Meist: Täglich 11:00–20:30 Uhr, Fr/Sa bis 21:30 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die authentische Zeitreise. Über 200 Händler und Handwerker präsentieren mittelalterliches Leben: Schmiede, Färber, Filzer, Glasbläser und viele mehr arbeiten in historischen Gewändern. Was gibt es nur dort? Echtes, historisches Handwerk wie handgeschmiedete Messer, Zinnfiguren oder Lederwaren. Das Essen und Trinken orientiert sich ebenfalls am Mittelalter (Met, Brot aus dem Holzofen usw.). Wann am besten besuchen? Unter der Woche am späten Vormittag, um den Handwerkern in Ruhe bei der Arbeit zuzusehen. Abends und am Wochenende ist es durch die Shows (Gaukler, Feuershow) sehr voll. Was kann man in der Gegend noch sehen? Stuttgart (Weihnachtsmarkt, Museen, Wilhelma), die Burg Esslingen (mit Blick über die Stadt)….
Lindauer Hafenweihnacht (Bayern)
Wo ist der Weihnachtsmarkt ? An der Hafenpromenade der Inselstadt Lindau am Bodensee (Bayern, direkt an der Grenze zu Österreich/Schweiz). Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Findet jährlich an den vier Adventswochenenden statt (jeweils Donnerstag bis Sonntag). Meist: 11:00–21:00 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die Kulisse mit dem Blick auf den Bodensee (der Markt liegt direkt am Wasser) und dem historischen Leuchtturm. Bei klarem Wetter sieht man das Alpenpanorama. Was gibt es nur dort? Der "Märchenwald" für Kinder, sowie Kunsthandwerk. Man kann mit einem Adventsschiff direkt nach Bregenz (Österreich) zum dortigen Markt übersetzen. Wann am besten besuchen? Donnerstags oder Freitags am späten Nachmittag. Die Beleuchtung wirkt besonders toll und stimmungsvoll, wenn die Sonne am See untergeht. Was kann man in der Gegend noch sehen? Die historische Altstadt von Lindau , Tagesausflüge nach Bregenz (Österreich) oder Konstanz, Überlingen oder die Insel Mainau….
Ulmer Weihnachtsmarkt (Baden-Württemberg)
Wo ist der Weihnachtsmarkt ?Direkt auf dem Münsterplatz, umgeben vom höchsten Kirchturm der Welt – dem Ulmer Münster. Öffnungszeiten (Jahresrhythmus)Findet jährlich ab dem Montag vor dem ersten Advent bis zum 22. Dezember statt (täglich). Meist: Täglich 10:00–20:30 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die imposante Kulisse des Ulmer Münsters. Der Markt ist zwar groß, aber die Architektur verleiht ihm eine erhabene und traditionelle Atmosphäre. Die große Krippe mit lebenden Tieren und die Eislaufbahn auf der rechten Seite des Ulmer Münsters sind besondere Anziehungspunkte. Was gibt es nur dort? Spezielle Ulmer Lebkuchen und regionales Kunsthandwerk aus Oberschwaben. Wann am besten besuchen? Unter der Woche am frühen Abend, um die Beleuchtung zu erleben, ohne den größten Wochenendtrubel. Was kann man in der Gegend noch sehen? Das Ulmer Münster (Turmbesteigung) und das historische Fischerviertel (klein-Venedig Ulms)…
Berchtesgadener Advent (Bayern)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? Im historischen Ortskern von Berchtesgaden, mit Blick auf das Watzmann-Massiv und umgeben von Bürgerhäusern in oberbayerischer Architektur. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Findet jährlich an den vier Adventswochenenden (meist Donnerstag bis Sonntag) statt und ist oft auch zwischen den Jahren geöffnet. Meist: Do/Fr 12:00–18:00 Uhr, Sa/So 11:00–18:00 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die unverfälschte alpine Atmosphäre. Der Markt legt Wert auf Brauchtum, Handwerk und die traditionellen "Berchtesgadener Kripperl". Der Fokus liegt auf Besinnlichkeit und Qualität. Was gibt es nur dort? Berchtesgadener Handwerkskunst (Holzschnitzereien, Wachswaren) und alpenländische Spezialitäten wie Berchtesgadener Bauernbrot. Häufig treten Bläsergruppen in Tracht auf. Wann am besten besuchen? Am besten an einem Freitag. Durch die frühen Schließzeiten (18:00 Uhr) solltest du am frühen Nachmittag anreisen. Was kann man in der Gegend noch sehen? Königssee (Bootsfahrt zur Wallfahrtskirche St. Bartholomä), Salzbergwerk Berchtesgaden …
Osten
Dresdner Striezelmarkt (Sachsen)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? Auf dem Altmarkt in der historischen Altstadt von Dresden. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich vom Mittwoch vor dem 1. Advent bis zum Heiligabend. Meist: Täglich 10:00–21:00 Uhr (Heiligabend kürzer). Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Er ist der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands (seit 1434). Die traditionelle Ausrichtung auf sächsisches Handwerk und die 14,61 Meter hohe erzgebirgische Stufenpyramide sind die Hauptattraktionen. Was gibt es nur dort? Der echte Dresdner Christstollen (der dem Markt seinen Namen "Striezelmarkt" gab), Pflaumentoffel, und Holzwaren aus dem Erzgebirge. Der traditionelle Stollenanschnitt ist ein großes Event. Wann am besten besuchen? Unter der Woche am Vormittag, um die historischen Stände in Ruhe zu besichtigen, oder am Samstag zum Stollenfest (Anfang Dezember). Was kann man in der Gegend noch sehen? Die Frauenkirche (am Neumarkt, wo ein weiterer traditioneller Weihnachtsmarkt stattfindet), den Zwinger, die Semperoper …
Erfurter Weihnachtsmarkt
Wo ist der Weihnachtsmarkt?Auf dem Domplatz, umgeben von der beeindruckenden Kulisse des Mariendoms und der Severikirche. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus): jährlich ab Ende November bis zum 22. Dezember. Meist: Sonntag–Mittwoch 10:00–20:00 Uhr, Donnerstag 10:00–21:00 Uhr, Freitag/Samstag 10:00–22:00 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die barocke Architektur des Domplatzes bildet die schönste Altstadt-Kulisse in Thüringen. Die riesige, beleuchtete Weihnachtstanne, eine große, handgeschnitzte Krippe und die Erfurter Weihnachtspyramide sind Highlights. Was gibt es nur dort? Original Erfurter Schittchen (eine lokale Stollenart) und natürlich die Thüringer Bratwurst. Regionales Kunsthandwerk und Keramik aus der Region. Wann am besten besuchen? Am späten Nachmittag an einem Donnerstag oder Freitag, um die Beleuchtung und das längere Programm bei etwas weniger Andrang als am Wochenende zu erleben. Was kann man in der Gegend noch sehen? Die historische Krämerbrücke (die längste durchgehend bebaute und bewohnte Brücke Europas), die Zitadelle Petersberg und die mittelalterliche Altstadt….
Spreewaldweihnacht (Brandenburg)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? Zwei Märkte, die nur über eine Kahnfahrt miteinander verbunden sind: die Hafenweihnacht in Lübbenau und der traditionelle Weihnachtsmarkt im Freilandmuseum Lehde. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich nur an den ersten beiden Adventswochenenden (Samstag und Sonntag). Meist: 10:30–17:00 Uhr (Gesamtdauer inkl. Kahnfahrt). Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die winterliche Fahrt im traditionellen Spreewaldkahn, eingehüllt in Decken, macht ihn zu einem einzigartigen Erlebnis in Deutschland. Was gibt es nur dort? Spreewälder Gurken in weihnachtlichen Varianten (z.B. Glühwein-Gurken), Plaume (traditionelles Hefegebäck) und das sorbische Bescherkind. Wann am besten besuchen? Am Vormittag des ersten Adventssamstags, da die Tickets oft früh ausverkauft sind und der Andrang dann am geringsten ist. Was kann man in der Gegend noch sehen? Spreewald-Museum Lübbenau, das Schloss Lübbenau und das Haus für Mensch und Natur (Naturkundezentrum)…
Westen
Mosel-Wein-Nachts-Markt (Traben-Trarbach, Rheinland-Pfalz)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? In den historischen Weinkellern unter der Jugendstilstadt Traben-Trarbach an der Mosel. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich vom letzten Wochenende im November bis zum dritten Advent-Wochenende (meist Do–So) und dann durchgehend bis zum Neujahrstag. Meist: 11:00–21:00 Uhr (Fr/Sa oft bis 22:00 Uhr). Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Er ist unterirdisch. Der Markt findet in einem Gewirr alter, kalter Weinkeller statt, was ein einzigartiges und witterungsunabhängiges Erlebnis bietet. Was gibt es nur dort? Ein starker Fokus auf Wein, Sekt und Spirituosen aus der Mosel-Region sowie gehobenes Kunsthandwerk und Design. Der Glühwein wird oft aus lokalem Riesling hergestellt. Wann am besten besuchen? Unter der Woche, da die Keller begrenzt Platz bieten und die Wochenenden sehr voll werden. Am besten am frühen Nachmittag.Was kann man in der Gegend noch sehen?Die prächtige Jugendstil-Architektur von Traben-Trarbach, die Burgruine Grevenburg (oberhalb der Stadt) und eine Weinprobe bei einem Winzer an der Mosel.
Velener Waldweihnachtsmarkt (Nordrhein-Westfalen)
Wo ist der Weihnachtsmarkt?Auf dem Gelände von Schloss Velen im Münsterland (westliches NRW). Der Markt erstreckt sich durch das Wäldchen rund um das Schloss. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich an den ersten drei Adventswochenenden (meist Do–So). Meist: 14:00–20:00 Uhr. Achtung: Es wird oft ein Eintrittspreis erhoben. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Das Lichtermeer und Wald-Atmosphäre. Über eine Million Lichter schmücken die Bäume und Wege. Der Markt ist eine märchenhafte Inszenierung eines "Weihnachtswaldes". Was gibt es nur dort? Hochwertiges, oft handgemachtes Handwerk und Deko, die auf das ländliche und schlossähnliche Ambiente zugeschnitten sind. Ein Fokus liegt auf traditionellen, oft regionalen Gerichten am Lagerfeuer. Wann am besten besuchen? Direkt zur Öffnungszeit am Nachmittag, um die Stimmung vor dem Einbruch der Dunkelheit zu erleben, da die Lichtkulisse mit der Dämmerung beginnt. Was kann man in der Gegend noch sehen? Schloss Nordkirchen (das "westfälische Versailles"), die historische Stadt Münster (Weihnachtsmärkte am Prinzipalmarkt und vor dem Rathaus) und Radtouren durch das Münsterland….
Weihnachtsmarkt im Stadtgarten Köln ( Nordrhein-Westfalen)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? Im Biergarten und auf dem Gelände des Stadtgartens in Köln (Stadtteil Neustadt Nord), in einem der trendigsten Viertel der Stadt. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich ab dem Montag vor dem 1. Advent bis zum 23. Dezember. Meist: Mo–Fr 16:00–21:30 Uhr, Sa/So 12:00–21:30 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die Kulisse unter den alten Bäumen bietet eine entspannte, fast dörfliche Atmosphäre, die gezielt vom Trubel der traditionellen Märkte abgrenzt. Der Fokus liegt auf Design, Nachhaltigkeit und Individualität. Was gibt es nur dort? Hier triffst du das junge, urbane Publikum. Das Angebot besteht aus einem breiten und wechselnden Sortiment von regionalen Designern, jungen Labels und Kunsthandwerkern (z.B. handgefertigter Schmuck, minimalistische Deko, nachhaltige Mode). Hier findet man Unikate statt Massenware. Die kulinarische Auswahl ist gehoben und international. Statt nur Bratwurst gibt es exotische Currys, Trüffel-Pommes oder vegane Spezialitäten. Der Glühwein ist oft handgemacht und mit besonderen Gewürzen gemacht. Wann am besten besuchen? Unter der Woche am frühen Abend, da am Wochenende die Tische und Stände schnell belegt sind. Was kann man in der Gegend noch sehen? Das Belgische Viertel (bekannt für Boutiquen, Cafés und Design-Läden), die Neustadt Nord (alternatives Flair) und natürlich die klassischen Sehenswürdigkeiten Kölns.
Norden
Historischer Weihnachtsmarkt Osnabrück (Niedersachsen)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? In der historischen Altstadt von Osnabrück, zwischen dem Rathaus des Westfälischen Friedens, der Marienkirche und dem Dom. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich ab Ende November bis zum 22. Dezember. Meist: Täglich 12:00–21:00 Uhr (Fr/Sa oft bis 22:00 Uhr). Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die historische Kulisse und die traditionelle Gestaltung. Er zählt zu den stimmungsvollsten Märkten Nordwestdeutschlands. Hier steht das historische Rathaus des Westfälischen Friedens – ein bedeutendes Wahrzeichen. Was gibt es nur dort? Das historische, fast 100 Jahre alte Karussell und hochwertige, oft klassische Handwerksstände in liebevoll gestalteten Buden. Wann am besten besuchen? Am späten Nachmittag unter der Woche, wenn die Gebäude und die Lichterketten die Fachwerkhäuser in Szene setzen. Was kann man in der Gegend noch sehen? Das Felix-Nussbaum-Haus (von Daniel Libeskind), das Museum Industriekultur und die Besichtigung des Rathauses des Westfälischen Friedens…..
Weihnachtswald in Goslar (Niedersachsen)
Wo ist der Weihnachtsmarkt?Im Zentrum der UNESCO-Welterbe-Altstadt Goslar (Harz), verteilt auf den Marktplatz und den angrenzenden Schuhhof.Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus)Jährlich ab dem Mittwoch vor dem 1. Advent bis zum 30. Dezember. Meist: Marktplatz 10:00–20:00 Uhr, Weihnachtswald 10:00–22:00 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die Aufteilung in zwei Bereiche: Der klassische Markt vor dem historischen Rathaus und der Weihnachtswald im Schuhhof. Dieser künstlich angelegte Tannenwald mit 60 dicht stehenden, beleuchteten Nadelbäumen bietet eine einmalige, ruhige und magische Atmosphäre. Was gibt es nur dort? Regionale Spezialitäten aus dem Harz und Handwerk, das sich auf das Waldthema bezieht. Ein besonderer Glühwein-Stand ist oft zentral im Weihnachtswald platziert. Wann am besten besuchen? Am besten in den Abendstunden (ab 17:00 Uhr), wenn der Weihnachtswald komplett beleuchtet ist und sein volles Flair entfaltet. Was kann man in der Gegend noch sehen? Die historische Kaiserpfalz, das Erzbergwerk Rammelsberg (UNESCO-Weltkulturerbe) und die engen Gassen der Altstadt. Ideal als Ausgangspunkt für Winterwanderungen im Harz…
Lübecker Weihnachtsmarkt (Schleswig-Holstein)
Wo ist der Weihnachtsmarkt? In der gesamten historischen Altstadt von Lübeck (UNESCO-Weltkulturerbe), rund um das Rathaus und die Marienkirche. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich ab dem späten November bis zum 30. Dezember. Meist: 11:00–21:00 Uhr. Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die hanseatische Backsteingotik-Kulisse. Lübeck bietet eine sehr elegante, norddeutsche Version der Weihnachtsmärkte. Besonders der historische Weihnachtsmarkt im Hof des Heiligen-Geist-Hospitals ist für gehobenes Handwerk bekannt. Was gibt es nur dort? Das berühmte Lübecker Marzipan in allen Formen und Variationen. Der Markt bietet zahlreiche hochwertige Kunsthandwerkerstände mit Fokus auf norddeutschem Design und traditionellen Holzarbeiten. Wann am besten besuchen? Unter der Woche am Nachmittag, um die verschiedenen Themenmärkte (Rathausmarkt, Maritimer Markt, Historischer Markt) in Ruhe zu erkunden. Was kann man in der Gegend noch sehen? Das Holstentor, das Buddenbrookhaus, das Europäische Hansemuseum und einen Tagesausflug an die Ostsee (z.B. Travemünde)…
Historischer Weihnachtsmarkt Hamburg am Rathausmarkt
Wo ist der Weihnachtsmarkt? Auf dem Rathausmarkt, direkt vor dem prächtigen Hamburger Rathaus. Öffnungszeiten (Jährlicher Rhythmus) Jährlich vom letzten Montag im November bis zum 23. Dezember. Meist: Täglich 11:00–21:00 Uhr (Fr/Sa bis 22:00 Uhr). Was macht den Weihnachtsmarkt einzigartig? Die imposante Architekturkulisse des Rathauses und das Konzept des historischen Marktes. Er wird von Schausteller Roncalli organisiert, was sich in der Gestaltung der Stände (keine Plastik, Fokus auf Holz und Handwerk) und dem Programm widerspiegelt. Was gibt es nur dort? Der fliegende Weihnachtsmann, der dreimal täglich mit seinem Schlitten über den Markt fliegt und eine Weihnachtsgeschichte erzählt. Der Fokus liegt auf hochwertigem, altem Kunsthandwerk (Schnitzer, Silberschmiede, Keramiker) aus ganz Deutschland. Wann am besten besuchen? Unter der Woche am späten Nachmittag, um die eindrucksvolle Beleuchtung des Rathauses und den Flug des Weihnachtsmannes zu erleben, bevor der größte Wochenendtrubel einsetzt. Was kann man in der Gegend noch sehen? Die Binnenalster (mit dem beleuchteten Adventskranz), die Speicherstadt und HafenCity (UNESCO-Welterbe), die Elbphilharmonie ….